Die Preisträger der letzten Jahre

2013: Hans Well

"Es gelingt der SPD selten, die Ersten zu sein", stellte Michael Lerchenberg bei der Verleihung des Krenkl-Preises fest. Doch mit der Vergabe ihrer Auszeichnung an Hans Well sei der SPD genau das einmal gelungen: Hans Well, Kopf der Biermösl Blosn, habe zuvor schließlich noch nie einen Preis bekommen. Abendzeitung, 30. April 2013 Wochenanzeiger München am 6. Mai 2013

2012: Michael Lerchenberg

Lerchenberg erhielt den Preis für seine bekannte Fastenrede auf dem Nockherberg von 2010. Dazu sagt er: "Mein Bruder Barnabas hat mit seiner Form der politischen, auch zu Teilen ernsten und durchaus manchmal provokanten Fastenpredigt sicherlich Maßstäbe gesetzt. Nichts und niemanden hat er geschont. Er war nie parteiisch. Besonders auf Letzteres bin ich stolz." Die Laudatio hielt der Münchner Oberbürgermeister.

2010: Konstantin Wecker und Malte Pennekamp, Sprecher der bayerischen Studierendenvertretungen

(...) mit Weckers Worten gesagt: „Mitmachen, ohne zu denken, ist auch für eine gute Sache nicht richtig!“ Wecker lebt diese Philosophie und zeigt seit Jahrzehnten Präsenz gegen Intoleranz und Rechts, nicht zuletzt, als er im Januar gegen den Aufmarsch von Neonazis in Dresden demonstrierte. So ist Weckers „Nein“ niemals zu einer unkonstruktiven Verweigerungshaltung verkommen, sondern steht für ein „Ja“ für Freiheit und die Menschen. (...) (...) Malte Pennekamp, der stellvertretend für die Münchner Studierenden ausgezeichnet wurde, die im Herbst 2009 mit der Besetzung des AudiMax der Ludwig-Maximilian-Universität gegen die Bildungspolitik des Freistaat demonstrierten. Sie schafften mit der Initiative „Bildungsstreik“, durch ein eigentlich spaltendes Instrument, dem Streik und der Blockade, eine neue Gemeinschaft zwischen den Studieren und leiteten eine Veränderung an den Hochschulen ein, wie sie seit den Protesten der 68er nicht mehr zu finden war. Aus einem Artikel im Wochenanzeiger München vom 9. März 2010

2009: Klaus Hahnzog, Hartmut Wächtler und Hedwig Krimmer (Bündnis für Versammlungsfreiheit Bayern)

Der Preis der SPD München Süd wird an Klaus Hahnzog, Hartmut Wächtler und Hedwig Krimmer übergeben, Personen, die sich besonders im Bündnis „Rettet die Grundrechte...“, bei Demonstrationen, Anhörungen und der Verfassungsklage eingesetzt haben. Aus einer Ankündigung auf humanistische-union.de

2008: Jutta Speidel

Am Montagabend wurde im Rahmen der Veranstaltung "Wer ko, der ko" im Traditionsgasthaus "Münchner Haupt" der Krenkl-Preis der Münchner SPD an die Schauspielerin Jutta Speidel verliehen. Der Preis steht für besonderes bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage - insbesondere gegenüber den Benachteiligten in unserer Gesellschaft. Die Ehrung nahm OB Christian Ude vor, der auch einiges zum Franz-Xaver Krenkl zu berichten wusste - nach dem dieser Preis benannt ist. Aus einem Bericht auf laim-online.de am 26. Februar 2008

2007: Marianne Koch

Einst erschoss Eastwood für sie fünf Banditen, heute kämpft Marianne Koch als leuchtendes Beispiel gegen den Jugendwahn. Nun wurde sie mit dem SPD-Preis "Wer ko, der ko" geehrt. Kein Wunder also, dass die Aktrice, Ärztin und Autorin nun von der SPD im Münchner Süden den Preis "Wer ko, der ko" erhielt - nicht zuletzt deshalb, weil sie "beeindruckend deutlich macht, dass sich auch das Älterwerden selbstbewusst, aktiv und attraktiv gestalten lässt", wie es SPD-Stadträtin Barbara Scheuble-Schaefer formulierte, die den Preis 1990 etabliert hat. Laudator Christian Ude, Bewundernswert sei, dass Marianne Koch mit mehr als 40 Jahren ihr 1955 wegen des Films abgebrochenes Medizinstudium wieder aufnahm und abschloss, als Ärztin praktizierte und danach "die einzigen medizinischen Bücher schrieb, die sogar ich verstehe". Und dank ihrer Aufklärungsarbeit gegen den Jugendwahn "müssen auch wir kein schlechtes Gewissen mehr beim Älterwerden haben", sagte Ude. Süddeutsche

2006: Ruth Drexel

Die SPD im Münchner Süden ehrte die Schauspielerin, Regisseurin und ehemalige Intendantin des Münchner Volkstheaters, Ruth Drexel, mit dem „Wer ko, der ko“-Preis für ihr Lebenswerk. Ruth Drexel, die „Mutter“ des Bullen von Tölz, erhielt den Preis aus den Händen von Stadträtin Brigitte Meier. Die "Süddeutschen Zeitung" bezeichnete die Künstlerin in einem Nachruf als "Mutter Courage des Volkstheaters", die "zäh, klug, hart und stark" war. "Streitbar und politisch unangepasst. Nie volkstümelnd, aber volksnah. Nie das Bayerische verleugnend, sondern es aufgeklärt-rebellisch verteidigend." http://bayernspd.de/workspace/media/static/bayernvorwaerts-2006-03-4f54b43bb72b5.pdf

2004: Elisabeth und Günther Hölzl

Münchner Hausfrau hilft in Kiew München - Seit 20 Jahren organisiert Elisabeth Hölzl im Alleingang humanitäre Hilfe für die Ukraine. Mit ihrer „Brücke nach Kiew“ hat sie in 20 Jahren weit über 700 000 Euro gesammelt. Als Paten können die Spender konkret in Not geratenen Menschen helfen – und mit diesen auch in Kontakt treten.

2003: Miroslav Nemec

2002: Doris Gronegger (Verein für selbständiges Leben)

2001: Klasse 6d des Luise-Schroeder-Gymnasiums.