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Krenkl-Preis: "Wer ko, der ko!"

Seit 1990 verleihen wir einen nach Franz Xaver Krenkl (1780–1860) benannten Preis für Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement. Krenkl zog im Englischen Garten mit seiner Kutsche an der des Kronprinzen Ludwig vorbei. Dieser soll ihn mit den Worten „Weiß er nicht, dass das verboten ist?“ ermahnt haben. Krenkls Erwiderung „Majestät, wer ko, der ko!“ wurde zum geflügelten Wort.

Krenkl-Preis 2015: "Wer ko, der ko!"

Preisträger Werner Dietrich und Ulrich Chaussy

Verleihung des Krenkl-Preis an Werner Dietrich und Ulrich Chaussy für ihr Engagement zur Wiederaufnahme der Ermittlungen über das Oktoberfest-Attentat 1980 durch die SPD im Münchner Süden

Mit Florian von Brunn, MdL und Helga Hügenell, Bezirksrätin
Laudatio Professor Dr. Heribert Prantl (PDF, 321 kB)
Musik: »Aus Freindschaft«, Maria Reiter/Monika Drasch
9. Oktober 2015 im Augustiner Schützengarten

Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement sind Fundament einer lebendigen und wehrhaften Demokratie

Mehr als drei Jahrzehnte kämpften der Anwalt Werner Dietrich und der Journalist Ulrich Chaussy dafür, dass die Ermittlungen über das Oktoberfestattentat endlich wieder aufgenommen werden. Gegen die Widerstände der Politik, des Nachrichtendienstes BND, des Verfassungsschutzes und anderer öffentlicher Stellen setzten Dietrich und Chaussy ihr Engagement und den Willen, aufzuklären und Transparenz zu schaffen. „Eine wehrhafte Demokratie braucht Menschen, die sich einsetzen und trotz Widerstände aus Politik und öffentlichen Institutionen nicht einschüchtern lassen: Beide Preisträger haben diesen Preis verdient, denn gemeinsam haben sie die Öffentlichkeit auf die braune Gefahr von rechts aufmerksam gemacht, auch wenn viele Behörden dies nicht wahrhaben wollten“ erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Florian von Brunn. Aus diesen Gründen und um ein eindeutiges politisches Signal zu senden, habe sich die SPD im Münchner Süden einstimmig für Chaussy und Dietrich als Preisträger ausgesprochen, so von Brunn. Dr. Klaus Hahnzog als damaliger Kreisverwaltungsreferent und auch Hans Well als ehemaliger Krenkl-Preisträger drückten Ihre Bewunderung in Grußworten aus: „Werner Dietrich und Ulrich Chaussy sind für mich echte Helden. Ihr Heldentum ist frei von Pathos, großen Worten, es entsteht aus hartnäckiger, akribischer Arbeit.“, so Hans Well.

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Die Preisträger der letzten Jahre

2013: Hans Well

"Es gelingt der SPD selten, die Ersten zu sein", stellte Michael Lerchenberg bei der Verleihung des Krenkl-Preises fest. Doch mit der Vergabe ihrer Auszeichnung an Hans Well sei der SPD genau das einmal gelungen: Hans Well, Kopf der Biermösl Blosn, habe zuvor schließlich noch nie einen Preis bekommen. Abendzeitung, 30. April 2013 Wochenanzeiger München am 6. Mai 2013

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